2016 Intro

Grußwort des 1. Vorsitzenden

Ich bin Bensemer dorsch un dorsch.

Das werden Sie in der diesjährigen Kampagne als Liedtext hören können.  Ich habe den Text geschrieben, um folgendes auszudrücken:

Zunächst und zuallererst bin ich vun Bensem. Da lass’ ich (von Fremden) nichts drauf kommen, da schlägt mein Herz im Takt von „I did it my way“.

Wenn allerdings Sebastian Vettel seinen Ferrarri durch die Kurven jagt, fühle ich als Bergsträßer, denn das bin ich ja auch, und wünsche dem „Hepprumer“ von Herzen den Sieg.

Kann er – wie so oft – gegen Mercedes nichts ausrichten, dann ist es mir lieber, wenn Nico Rosberg gewinnt, denn der stammt ja wie ich aus Hessen. Und wenn der Sieger Lewis Hamilton heißt, dann fährt er wenigstens in einem deutschen Auto und ist genau wie ich ein Europäer.

Ja, das ist Nationalismus, und dazu stehe ich, denn es geht weiter:

Wenn Menschen fremder Kulturen oder Religionen unter Terror und Krieg leiden, empfinde ich als Weltbürger  dafür nicht nur Mitleid, sondern auch Solidarität, die über reine Lippenbekenntnisse hinausgeht.

Wenn ich an das unsägliche Leiden denke, das der Großteil der Flüchtlinge in der Heimat und auf der Flucht erlebt hat, an den Umgang mit ihnen in manchen Ländern, die sie passiert haben, dann ist es mir lieber, dass sie zu uns nach Deutschland kommen.

Ich kann es auch so sagen: Ganz Europa muss sich der Situation stellen und den Flüchtlingen ein menschenwürdiges Asyl gewähren. Wir Deutsche übernehmen selbstverständlich unseren Anteil, bzw. ich will in dieser Situation, dass Flüchtlinge zu uns kommen. Und mit diesem Gedanken kann ich dann auch überzeugt sagen:

Willkommen!

Das musste mal gesagt werden. Und jetzt lasst uns Fastnacht feiern!!

Ihr
Rolf Weihrich

 

Grußwort des 2. Vorsitzenden

Liebe Gäste, liebe Freunde der Funkenfastnacht!

Ein Vorwort zu schreiben, ist in der momentanen politischen und sozialen Situation in Deutschland nicht gerade einfach. Wenn ich um eine  Sache herumdruckste, habe ich von meinen Eltern  immer gehört: „Wenn du es nicht sagen kannst, dann sing es halt!“
Ein toller Tipp, aber ein Vorwort singen? – Warum nicht, schließlich sind Lieder zum Schunkeln und  Mitsingen ein fester Bestandteil der deutschen Faschingskultur.  Aber ich überlasse das gerne den Profis der kölschen Kult-Band HÖHNER mit ihrem Lied „Kumm loss mer fiere“.
(hier in „hochdeutsch“)

Komm lass uns feiern, nicht lamentieren,
etwas Spaß und Freude hat noch keinem Menschen geschadet.
Denn die Tränen die du lachst, musst du nicht weinen,
lass uns feiern auf unsere Art.
Unsere Zeit die ist schwer genug,
kein Mensch wird aus dem klug,
was hier um uns herum passiert.
Was man so in der Zeitung liest,
macht einem das Leben nicht gerade süß.
Wer weiß schon, wie es morgen weitergeht?
An den Sorgen schunkeln wir schon nicht vorbei.
Alles hat seine Zeit und nichts ist einerlei. 
Geteilte Freud heißt doppelte Freude
und das tut richtig gut.
Wann wir lachen oder weinen,
dass regelt kein Gebot.
Ein Gefühl braucht seine Zeit,
ob es Trauer ist, oder Glück.
Warte nicht bis du dich selbst verlierst,
lass es raus, wann immer du kannst.
Hey! – Narr, lass den Narr vorbei
und schäm’ dich nicht,
wenn du mal zünftig feierst.
Der Lauf der Welt ist uns nicht egal,
doch die Welt ist nicht nur ein Jammertal.

In diesem Sinne
Kommt lasst uns feiern! Eijo

Ihr
Guido Grünhag