Intro 2012

Grußwort des 1. Vorsitzenden

Liebe Gäste,

der Haushalt der Stadt Bensheim sieht für 2012 Schulden in der Höhe von 17,5 Millionen Euro vor – eine stolze Summe, auch wenn sie direkt lächerlich klein erscheint im Vergleich zur Gesamtverschuldung unseres Landes, die bei über 2 Billionen liegt.

Man muss sich diese Zahl einmal vorstellen: 2.027.500.000.000,00 €, das sind über 2.027 Milliarden oder über 2 Millionen, pro Kopf etwa 25.000,00 €.

Selbstverständlich muss angesichts dieser Zahlen auch in unserer Stadt alles auf den Prüfstand, und so ist die Frage legitim: Braucht Bensheim ein Bürgerhaus?

Ich will jetzt nicht für alle Firmen, Privatleute, Tanzschulen, Abiturjahrgänge, die Lebenskunst, unsere Mitstreiter von der BKG usw. usf. sprechen, die zusammen den großen Saal der Bürgerhauses ca. 100 mal pro Jahr nutzen (ja das sind etwa 2 Veranstaltungen pro Woche!), sondern nur uns, den Funken.

Wir haben alternative Veranstaltungsorte geprüft und sind zu einem klaren aber ernüchternden Ergebnis gekommen: es gibt keine!

Die Dorfgemeinschaftshäuser und anderen Säle wie das Kolpinghaus sind in dieser Zeit belegt, eine Ausweichen in Mehrzweck-/Sporthallen ist dadurch nicht möglich, weil wir nirgendwo Bühne, Deko, Licht, Ton und Bestuhlung für 2 bis 3 Wochen installieren können.

Das heißt im Klartext, dass das Bürgenhaus für uns Funken eine existentielle Bedeutung hat. Damit stellt sich die Frage „Braucht Bensheim ein Bürgerhaus?“ etwas anderes, nämlich: Braucht Bensheim die Funken? Und da kann es keine verschiedenen Antworten geben.

Wenn es uns gelingt, Ihnen einen Abend lang Spaß zu bereiten und die Alltagssorgen vergessen zu lassen, dann kann das unbezahlbar sein. Für alles Andere gibt es Mastercard.

Mit dreifachem Eijo!!

Rolf Weihrich

 

Grußwort des 2. Vorsitzenden

Liebe Gäste , liebe Freunde der Funkenfastnacht!

2011 – Ein rasantes Jahr liegt hinter uns und große Aufgaben vor uns.

Kein Problem, denn schließlich sind WIR Deutschland, Lehmann-Krisen-Bezwinger, Atomkraft-Aussteiger und wieder Formel 1 Weltmeister. WIR retten die Griechen, den Euro und die Welt
oder
WIR können die Erwartung der Anderen nicht erfüllen und
WIR haben den Burn out !?

Jahrelange Erziehung zum Team-Player und nun brauchen wir doch
den immer wieder beschimpften und verschmähten Egoisten – das ICH, denn….

….keine Frage, gute Egoisten leben einfach gesünder, weil sie sich gerne haben,
und weil sie auch den Rest der Welt so richtig gern haben können.

Übrigens kann der Rest der Welt die Egoisten auch gerne haben. Sie kümmern sich nicht zu sehr darum, was andere Menschen über sie denken, und diese Einstellung ist manchmal viel gesünder, als immer darauf zu achten, es allen Menschen recht zu machen.

Egoisten müssen sich nur einen einfachen Leitsatz merken: Ich bekomme, was ich will, woran ich glaube und was ich denke, und alles andere ist belanglose Hintergrundmusik.

Mit dieser Einstellung beachten sie automatisch nicht mehr jede negative Aussage ihrer Mitmenschen und konzentrieren sich endlich einmal auf sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse. Der gesunde Ego lebt und denkt positiv, geht selbstbewusst durchs Leben und kann seine Meinung auf charmante Art und Weise sagen.

Mit einem dreifachen Eijo
- ein Egoist ? – ein Narr !!

Ihr Guido Grünhag